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Schmieden ist der Prozess der Bearbeitung von niedriglegierten Stahlblöcken (Rohlingen) zu groben Teilen mit einer bestimmten Form und Größe unter Verwendung von Methoden wie Metallschmelzen, Walzen oder Rollen.
Der Begriff „Gussteile“ ist ein Oberbegriff für Werkstücke, die mithilfe von Sandformen oder anderen Verfahren gegossen werden. Es handelt sich um ein Produkt, das hauptsächlich aus verschiedenen Gusseisenwerkstoffen hergestellt wird, darunter Vollgussteile, die mit flüssigem Eisen gefüllt sind, und nicht hohle Gussteile, die mit nicht eisenhaltigen Flüssigkeiten überzogen sind.
1. Definitionsunterschied: Schmiedeteile sind Bauteile, die durch direktes Umformen von flüssigem Metall in eine Form mittels einer Presse hergestellt werden, typischerweise bei mechanischen Bauteilen.
2. Unterschiedliche Verfahren: Schmieden ist ein Umformverfahren, bei dem statische Lasten auf Metallwerkstoffe ausgeübt werden, um eine plastische Verformung zu erzielen und so die gewünschte geometrische Form und die erforderlichen mechanischen Eigenschaften zu erhalten.
3. Besondere Eigenschaften: Schmieden bietet folgende Vorteile: 1. Hohe Produktionseffizienz; 2. Einfache Automatisierung; 3. Die gesamte Struktur kann zu Werkstücken verarbeitet werden; 4. Möglichkeit zur Spezialbehandlung; 5. Einsparung von Rohmaterialien; 6. Verbesserte Zerspanungsleistung; 7. Gewichtsreduzierung und erhöhte Sicherheit; 8. Reduzierung des Verschleißes von Maschinen und Anlagen; Senkung der Produktionskosten.
4. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Schmieden eignet sich zur Herstellung wichtiger Strukturbauteile mit geringen Belastungen, aber hohen Anforderungen an die Zähigkeit, wie z. B. Wellen, Pleuelstangen und Getriebekomponenten in Automobilfahrgestellen. Beispiele hierfür sind Pleuelbolzen, Muttern, Zahnräder, Keilwellen, Hülsen, Kettenräder, Zahnkränze, Flansche, Pleuelbolzen, Auskleidungsplatten, Kipphebel, Gabelköpfe, Ventilsitze aus duktilem Gusseisen, Dichtungen, Kolbenbolzen, Kurbelwellenlager, Verriegelungsmechanismen, Verbindungsplatten, Spiralnuten, Keile usw. Auch im Maschinenbau findet Schmieden Anwendung, beispielsweise für die Serienfertigung von Werkzeugmaschinen, Maschinenbetten, Werkbänken, Grundgehäusen, Getriebegehäusen, Zylinderköpfen, Deckelrahmen, Lagern, Auflageflächen, Führungsschienen, Halterungen, Schrauben- und Schneckengetrieben sowie Gewindeschneidbacken. Darüber hinaus dient es als Vorbehandlung für Stanzprozesse und als Vorwärm- und Abschreckmedium vor der Wärmebehandlung. Aufgrund der hohen Abkühlgeschwindigkeit des Materials beim Schmieden wird zudem die Produktqualität und die Produktionseffizienz verbessert sowie der Produktionszyklus verkürzt.
5. Die Klassifizierung ist unterschiedlich: Je nach Norm kann man zwischen drei Arten unterscheiden: Freiformschmieden, Formschmieden und Unterwasserpressen. Das Unterwasserpressen wird hauptsächlich zur Herstellung von Präzisionsstanzteilen und Feinziehteilen eingesetzt.
6. Unterschiede im Anwendungsbereich: Das Freiformschmieden eignet sich zur Herstellung von Präzisions-, komplexen, dünnwandigen Bauteilen mit kleinem Querschnitt aus dicken und mitteldicken Stahlblechen, wie beispielsweise Achsschenkel-Kreuzköpfen, Bremstrommel-Innenkammern, Hauptgetriebekegeln, Rotoren, Kupplungen und Differenzialgetrieben für Automobile. Das Verfahren zeichnet sich durch seine Kosteneffizienz aus, die mehrstufiges Stauchverfahren in einem Arbeitsgang ermöglicht und die Produktionskosten erheblich senkt. Es ist besonders geeignet für die Fertigung kleiner und leichter Teile, wie beispielsweise Ventilfedern, Bremsscheiben und Ölpumpenkolben in der Automobilindustrie.


Veröffentlichungsdatum: 04.11.2023